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Events, exhibition, field trip

Die diesjährige Ifa in Berlin zeigte wenig Neues und viel Überflüssiges — Teil 1

– TREND 1 #Touchscreen –

Touchscreen-Dusche Wenn wir der Ifa glauben schenken sieht die Zukunft touchscreen-generiert aus.

Schon beim Einstellen der Wassertemperatur während der morgendlichen Duschroutine wird durch ein Menü geführt. Wer hat schon zu so früher Stunde die Energie einen Hebel zu bedienen? Alles wird einfacher: schnell die 40 Seitige Bedienungsanleitung gelesen und schon kann es losgehen.. Schöne neue Welt!

Was als nett gemeintes Gadget beginnt, wird spätestens bei den Hobby-Nähmaschinen vom #PFAFF zum schlechten Witz: Brauchen wir wirklich eine Nähmaschine, die mir persönliche Tipps gibt? Menüführungen über mehrere Ebenen; das Gerät mit Symbolen und Knöpfen übersäht. Individualität ist durch die Voreinstellungen aber fast nicht mehr zu finden. Knöpfe und Drehscheiben waren wenigstens noch funktional. Dem kritischen Betrachter stellt sich spätestens hier die Frage, ob sich Produktdesigner nicht wieder mehr auf ihre Zielgruppen und die Realität und nicht nur auf die neuesten technischen Trends beziehen sollte.

Die Welt soll einfacher werden doch auf den Einbau eines Interface via Touchscreen muss verzichtet werden, wenn der einzige Zweck ist „neuartig und modern“ zu wirken. Letztendlich geht es doch um Bedienbarkeit und Funktion.  Der Trend Touchscreen-Klo also eindeutig ein Griff ins Klo!Touchscreenklo

Education, Events, exhibition

Die diesjährige Ifa in Berlin zeigte wenig Neues und viel Überflüssiges — Teil 2

– TREND 2 #3DFernsehn–

IFA-Besucher 2010 mit 3D-Brillen

„IFA gibt den Innovationstakt vor“ schreibt die IFA auf Ihrer eigenen Seite (http://bit.ly/byMyvP). Was an lästigen 3D-Brillen, Touchscreens und der Verbindung von Internet und Fernseher innovativ sein soll, wurde allerdings nicht weiter ausgeführt.

Die meisten großen Marken stellten auf der Internationalen Funkausstellung 2010 3D-Fernseher vor. Mein Leben wird es nicht verändern!

Ich erinnere mich an 3D-Kinofilme vor etlichen Jahren in gewölbten Sälen mit ruckelnden Kinostühlen. Seitdem hat sich die Technik sicher verbessert, das Benutzergefühl #UX allerdings verschwindet komischer Weise mit dieser Entwicklung.

Mainstream wie ich bin, habe ich am Anfang des Jahres DAS 3D-Kinoevent „Avatar“ natürlich nicht an mir vorüberziehen lassen. Schon nach den ersten Minuten fiel mir nicht mehr auf, dass der Film in 3Dimensionen projiziert wird; einen Mehrwert hat der Film somit nicht erhalten. 3D ist unaufhaltbar; keine Frage. Allerdings weder als Innovation noch als Revolution zu betrachten…

psychology, web 2.0

Does the Internet Make us Stupid?

Citing a lot of research done by cognitive psychologists, Nicholas Carr seems to think that the heavy use of new technology is turning us into scattered, shallow thinkers.

Steven Pinker, says it’s not that bad, and suggests the solution is just having a bit more self discipline and not spending 8 hours a day on Facebook.

Assuming you have the attention span to watch for 86 minutes, this video from Frontline follows a group of MIT students and laboratory scientists as they try to sort out what the effects are of living in a world with constant updates and interruptions with nearly infinite information always in reach.

If you want a more controversial (some might say crazy) point of view, check out Jaron Lanier’s new book You Are Not a Gadget where he tries to make the case that our current technological systems may lead to a totalitarian future.

Think I might take a walk and stop blogging about it.

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BTK Dozent in Berliner Gazette

BTK Lecturer Johannes P. Osterhof has a new article in the Berliner Gazette where he talks about Google Maps markers falling from the sky and other artistic interventions into interface culture.

coding, Education, exhibition, Hacks, Hardware, installation

IE Toolkit: (multiple) FullScreens

Anleitung für die FullScreen API

In dieser Anleitung soll gezeigt werden, wie man mehrere Bildschirme benutzt, die an einen Computer angeschlossen sind.

Einer der häufigsten Anwendungsfälle für Processing Applets sind Vollbild-Präsentationen. Häufig auch Präsentationen auf multiplen Monitoren und Projektoren. Hier wird gezeigt, wie so etwas bewerkstelligt wird.

fullscreen

Eine Vollbild-Anwendung

Das allgemeine Vorgehen besteht aus den folgenden beiden Schritten (diese werden weiter unten ausgeführt):

  1. Download und Installation benötigter Bibliotheken
  2. Benutzung des Vollbild-Modus in Processing
  3. Benutzung multipler Vollbild Monitore in Processing

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coding, Education, Hacks, Hardware, installation

IE Toolkit: multiple mice

Anleitung für die proCONTROLL Bibliothek

Diese Anleitung soll zeigen, wie man mehrere Mäuse ausliest, die an einen Computer angeschlossen werden.

multiple_mice

Das Problem: Beide Mäuse sollen ausgelesen werden

Das Benutzen dieser Bibliothek wird nötig, wenn man Joysticks oder mehrere Mäuse in Processing benutzen möchte. Oder es ist nötig Mausbewegungen auszulesen, ohne dass das Betriebsystem sie interpretiert (Mauszeiger-Beschleunigung), oder am Bildschirmrand “aufhört” sich zu bewegen.

Das allgemeine Vorgehen besteht aus den folgenden beiden Schritten (diese werden weiter unten ausgeführt):

  1. Download und Installation benötigter Bibliotheken
  2. Benutzung in Processing

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exhibition, Hacks, installation

privacy for sale

facebook®, studiVZ®, Google Mail®, XING®, LinkedIn®, twitter® – all diesen Systemen ist eines gemeinsam: Sie leben von freiwillig eingestellten persönlichen Daten ihrer Benutzer.

Die Installation “privacy for sale” thematisiert das ausgeklügelte Zusammenspiel der Fragmente unserer digitalen Identität und dem Marktwert des umfassenden Dienstleisters. Sogenannte “social Networks” oder Anwendungen der Kategorie “cloud computing” leben von dem zur Zeit stetig wachsenden Pool an Benutzern. Ihre  Aktivität macht nachvollziehbar, welche Zusammenhänge zwischen so Konkretem wie Produkten, Orten, Tageszeiten und so Abstraktem wie Freundschaften, Begriffen und Stimmungen bestehen.

Google Mail scannt sämtliche E-Mails auf Schlagworte um zielgerichtet Werbung im Posteingang des Benutzers zu platzieren. Auch facebook kennt seine Benutzer ganz genau. Bei beiden Systemen stellt die Platzierung von Werbung in Abhängigkeit der vermeintlichen Interessen des Benutzers die Haupteinnahmequelle dar.

Die  interaktive Installation ist in zwei Schauplätze aufgeteilt. Der Arbeitsplatz eines kostenlos zuarbeitenden Dienstleisters.  Der Besucher der Installation wird geladen, diesen Heimarbeitsplatz eines facebook Users zu benutzen, um sich anschliessend als „verwertet“ zu erfahren.

Jede Benutzung von facebook durch den kostenlosen Zuarbeiter auf seinem rosa Teppich erzeugt Daten, die im zweiten Teil der Installation, der mit einem Teppich blau grundierten Verkaufsplattform, zu Umsätzen führen und zu hektischer Betriebsamkeit in den Einkaufswagen führen: Ein überdimensionierter Kassendrucker füllt den rechten Wagen Zeile um Zeile – Zahlenkollonen auf Endlospapier.
Im linken Einkaufswagen werden Satzfragmente aus beliebigen facebook-Identitäten in weißer Schrift auf blau leuchtendem Hintergrund sichtbar. Der zweite Bildschirm zeigt Bilder, die geziehlt aus dem Datenstrom des facebook Nutzers gefischt werden. So entsteht langsam eine Collage aus persönlichen Daten die den Datenstrom des WEB 2.0 Nutzers symbolisieren.
(Konzept: Lauritz Lipp, Programmierung: Stefan Curow)
Unterhalb dieser symbolischen Verkaufsplattform wächst ein veritabler Zuckerberg heran.

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Daily Stack (a productivity tool)

I rather like this productivity tool developed by students at the Copenhagen Institute of Interaction Design.

Can we get one for me to use in BLIZ?

Daily Stack from Anders Højmose on Vimeo.

Daily Stack is a playful tool that helps you become more aware of your daily work-flow and time management. By creating a physical representation of your tasks, Daily Stack speaks subtly to your conscience and helps you manage your time through unobtrusive ambient feedback.

By observing a user working from home we found that it is hard to manage your time and not spend it on procrastination like Facebook, YouTube or shopping on Ebay. Another common problem was overworking and not being able to let go of the work and take time off. We used these insights as a starting point for our concept.

We spent a lot of time experimenting with different materials and kinds of feedback. We wanted to work towards a well-crafted object combined with electronic behaviour and feedback. In the end we went for a very clean and simple version of our concept, with the base as the only object containing electronics.

Daily Stack consists of a base device and a collection of wooden bricks in different shapes and colours. The bricks represent different kinds of tasks and time-intervals. By adding a brick to the base you commit yourself to the task and time span that the selected brick represents. Daily Stack communicates with an desktop widget on your computer that enables you to keep track of your time and tasks in progress. It also enables you to browse through your past and and compare your days in a colourful informative pattern.

Daily Stack was made by Sebastian Rønde Thielke ( http://www.redboatopera.com ) and Anders Højmose ( http://www.everyoneelse.net ) during a three week Tangible User Interface exploration at the Interaction Design Programme at Copenhagen Institute of Interaction Design ( http://ciid.dk ).

coding, Education, Hacks, Hardware

IE Toolkit: iPac2-USB-Keyboard

Anleitung für den iPac2 KeyboardHack in Processing

Diese Anleitung soll zeigen, wie man das iPac2-USB-Keyboard in Processing benutzt.

keyboard_anschliessen

Abbildung 1: Anschluss des USB-Kabels an der Platine und Verkabelung der Knöpfe

Das allgemeine Vorgehen besteht aus den folgenden beiden Schritten (diese werden weiter unten ausgeführt):

  1. Download und Benutzung benötigter Programme und Programmierung des Geräts
  2. Benutzung in Processing

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Education, Hacks

Basteln als Bildung

Florian Cramer has just published a really great polemic (auf Deutsch) in the Berliner Gazette arguing that experimentation, hacking, fiddling, tinkering, etc. is the most crucial form of learning for our hi-tech culture.  He makes the case that it is not only essential as it helps developing technical competencies but also, more importantly, encourages critical thinking and promotes a notion that one is not merely a consumer of digital media.