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Klaus Mann’s “Letzter Auftritt”

PSchaefer | Klaus Mann

Klaus Mann, am 18.November 1906 in München geboren war ein Schriftsteller.

Der Sohn von Thomas Mann, ebenfalls Schriftsteller, war als Außenseiter bekannt. Er verarbeitete in seinen frühen Werken Themen, die zur damaligen Zeit als Tabubruch galten. Nach seiner Emigration aus Deutschland fand eine wesentliche Neuorientierung in der Thematik seiner Werke statt. Er wurde zum kämpferischen Literaten gegen den Nationalsozialismus.
Klaus Mann gilt heute als einer der wichtigsten Repräsentanten der deutschsprachigen Exilliteratur.

Theater faszinierte ihn, da er einen engen Zusammenhang sah zwischen Exhibitionismus und der künstlerischen Begabung. Er liebte es sich selbst vor dem Publikum darzustellen.
Daher dachte ich, wäre es passend wichtige Daten seines Lebens, auf einer kleinen Theaterbühne mit Vorhang und Sitzplätzen, zu präsentieren. Eine Wand schmücken Auszüge aus seinen rund 9000 veröffentlichten geschriebenen Seiten, die andere Wand ist mit einer Leinwand bestückt die mit einem alten Projektor bespielt wird und auf dem Boden befindet sich eine alte Schreibmaschine und Schreibutensilien. Die Bühne soll im übertragenem Sinne sein Arbeitszimmer darstellen.

Wenn man sich zu seinem Ausstellungsbereich begibt, wird man auf einen geschlossenen Vorhang, eine Theaterstuhlreihe und einen Zugmechanismus mit einer Handschlaufe treffen. Zieht man an dieser Handschlaufe, öffnet sich der Vorhang und die Bühne wird durch einen Strahler erhellt. Alle vier Theaterklappstühle sind mit einem Kontakt versehen, der eine Funktion auf der Bühne abspielen lässt. Will man sich also auf einen der Stühle setzen, wird der Kontakt geschlossen und etwas aus Klaus Mann’s Leben visualisiert. Dies könnte zum Beispiel ein Auszug aus einem seiner Texte als Hörspiel, eine Video von einer Neuinszenierung seiner Theaterstückes auf der Leinwand, typografische Visualz mit Daten und persönlichem aus seinem Leben oder ein Ausdruck wichtiger Daten als Give-Away. Alle vier dieser verschiedenen Installationen könnten mit beliebig vielen Daten bestückt und letztendlich im Randomverfahren dann ausgegeben werden. So hätte man die Möglichkeit, relativ einfach mittels vier Kontakten ein interaktives eigenes Theaterstück aufzuführen indem der Benutzer selbst bestimmen kann was es sehen möchte.

Romane

• Der fromme Tanz
• Alexander. Roman der Utopie
• Treffpunkt im Unendlichen
• Flucht in den Norden
• Symphonie Pathétique
• Mephisto
• Der Vulkan
• The Last Day

Theaterstücke

• Anja und Esther
• Revue zu Vieren
• Gegenüber von China
• Geschwister
• Athen
• Der siebente Engel

Über Klaus Mann: „In mancher Hinsicht war er seiner Zeit voraus, indem er Konventionen brach und Regeln verletzte.”

Die zerbrochenen Spiegel

Kabinett des Vergessenen

Das Kabinett des Vergessenen soll den Charme eines modernen Archives besitzen – unsere Idee:

Die LINKE Wand soll im oberen Drittel mit einem Regal versehen sein, welches viele unterschiedlich große Fächer besitzt, die jeweils vorne mit einer Glasscheibe gesichert sind – darin befindet sich altes Originalmaterial, wie zum Beispiel Bücher, Notizzettel oder Fotos. Darunter befinden sich zwei bis drei flache Computer-Bildschirme, an denen die Besucher altes Archivmaterial durchstöbern können. Die dafür nötigen Mäuse liegen auf einer ca. 40 cm breiten Ablage, die in Tischhöhe anmontiert ist. Der Bequemlichkeit halber stehen vor dieser Wand 2-3 rollbare Hocker.

Die RECHTE Wand ist als riesige Pinnwand ausgestaltet, an der die Besucher ihre eigenen Spuren hinterlassen können. Zu diesem Zweck liegen hier auf der Ablage, die sich also auch über die Ecke erstreckt, kleine Notizzettel und Pinnadeln.

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Zur weiteren Requisite gehört noch das Highlight dieser Ausstellungsecke: Ein schwerer Schreibtisch, der aussieht, als hätte gerade ein Forscher an ihm intensive Studien betrieben: Bücher, Unterlagen, Mappen und Zettel liegen verteilt im Licht einer edlen Tischlampe. Doch in der Mitte der Tischfläche steht ein Mikroskop. Neben diesem liegen die entsprechenden Glasplättchen, die man unten einklemmen und das darauf liegende Material unter dem Mikroskop untersuchen kann. Der Clou: Statt chemischer Versuchstropfen oder biologischer Faserbestandteile, befinden sich auf den Plättchen Miniatur-Textausschnitte, die man nun tatsächlich entdecken und lesen kann.

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Die zerbrochenen Spiegel

Ausstellungsecken

Hier noch einmal meine Gestaltungsideen für die verschiedenen Ausstellungsecken:

Designideen und Interaktionsmöglichkeiten

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Hans Weidt’s Ecke

Hans Weidt

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Ausstellungsecke Schwestern Falke

Die Skizze zeigt den Ausstellungsaufbau für die Ecke der Schwestern Falke:

Interaktionen:

-Soundshower

-Komode

-Sprechanlage (Tür)

-Anzeige mit selbstzeichnenden Skizzen

Scannen 3

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Lothar Schreyer Ecke

Ideen und Entwürfe fürs Thema Lothar Schreyer.
LotharSchreyerEcke_400

Linke Seite der Wand:
Requisiteten und Bildmaterial:
- Große Figur zum Hineingehen und Erfahren, wie begrenzt sich die Tänzer darin bewegen konnten. Ist man darin, hört man Bewegungsanleitungen: “Arme heben, Hände drehen” etc.
- Libretto für die Choreografie “Mann” (ca. 30 Seiten)

Davon machen wir ein altmodisches “Computerspiel”.

Mann geht in die Figur rein und spielt nach dem vorgegebenen Libretto…  Arme heben, Hände drehen, … etc.
Wenn es klappt bekommt der Spieler Points, die als Dioden gezeigt werden… um es altmodisch zu halten.
30 Dioden, jede Libretto Seite ist ein Licht Wert.
Höchstens kriegt man 30 Points (30 seiten), dann leuchten die ganzen 30 Dioden.
Leute nehmen teil, und nach einem tag wird der Gewinner (der mit den meisten Points) mit einem Preis ausgezeichnet.

Rechte Seite der Wand:
Bildmaterial:
Bunte Bilder von seinen Figurinen und Figuren-Entwürfen

Text- und Tonmaterial:
- Text über das “Klangsprechen”
- Text über die (begrenzten) Bewegungsmöglichkeiten
- Text über die Arbeit an der Landeskunstschule
…und Tonmaterial entsprechend.

Die Wand wird mit den bunten Bildern in alten Bilderrahmen dekoriert.
Drei Telefonen werden das Tonmaterial vermitteln, wo Leute nehmen den Hörer auf und hören den Texten zu.

Die zerbrochenen Spiegel

interaktiver schubladen schrank

hier eine skizze mit beschreibung der funktionsweise eines schubladen schrankes  für die ausstellung “der zerbrochene spiegel”; integrierbar in die ausstellungsecke der geschwister falke.

schrank_geschwister falke

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Ausstellungs Design: Der Ziehschalter

Hier die Demonstration der ungebrochenen Magie des Ziehschalters:

Völlig intuitiv wird der Betrachter eines Exponats die Spühlung betätigen und Licht ins Dunkel bringen.

Es werde Licht...

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Vom Schleiertanz zum Telefon

Thema Telefonistallation! Wir hatten die grandiose Idee drei altertümliche Telefone Unbenannt-1 interaktiv zu gestalten.Dazu sprechen wir vorgegebene Texte, dessen Inhalt kaum verständlich ist (so war das früher!) ein und speichern sie als mp3 ab. Die aufgenommene Tonspur wird auf einer SD Karte gespeichert und in einen interaktiven mp3Player (tm21) integriert und entsprechend verkabelt, sodass nun eine Auslösung (trigger) statt finden kann und der Sound über einen kleinen angebauten Lautsprecher hörbar ist. Diese Konstruktion soll im Nachhinein an alle Telefone angeschlossen werden.

geplanter Ablauf:

Ausgelöst durch einen Bewegungsmelder beginnt das Telefon zu Klingeln.

Besucher nimmt Hörer auf und löst dadurch das Abspielen einer Sounddatei aus.

Tonspur ist zeitlich begrenzt. (mehrere Tonspuren, die entweder hintereinander oder per zufälliger Reihenfolge abgespielt werden)

wir sind toll.

Hausaufgaben

Besuch des Currywurst-Museum

Mission Currywurst von Niko und Annika.
Hier unsere Dokumentation der interaktiven Gestaltungselemente in der Ausstellung:

currybanner
–> Interaktion im Currywurst-Museum